Meditation und innere Achtsamkeit

Meditation ist für mich nicht nur eine gute Methode zum Entspannen, sondern gleichermaßen eine Achtsamkeitsmethode sowie Wahrnehmungsschulung für Körper, Geist und Seele.

Was bedeutet das konkret?

Mit Meditation zur „Mindfulness“ – zum „Hier und Jetzt“

Die Meditation hilft uns einen hohen Bewusstseinzustand zu erlangen  – einen Zustand der hohen Achtsamkeit uns selbst und unserer Umgebung gegenüber. Sie bringt uns in einen Zustand der Gegenwart und lässt die Dinge so stehen wie sie sind, ohne diese zu bewerten. Eine Bewertung ist in diesem Zustand nicht mehr erforderlich, da die volle Aufmerksamkeit und Konzentration auf das „Hier und Jetzt“ gerichtet ist. Weder die Vergangenheit noch die Zukunft spielen hier eine Rolle, denn es zählt nur der Moment.

Ein erhöhtes Stressempfinden ist u.a. dann gegeben, wenn wir mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft verweilen. Beispiele hierfür:

  • Belastende und nicht losgelassene oder verziehene Gefühle aus Erlebtem. Nicht umsonst gibt es auch den Spruch: „Die Vergangenheit holt mich ein“. Die Gedanken kreisen also immer wieder um Themen der Vergangenheit, die nicht sauber bewältigt worden sind.
  • Übermäßige Gedanken, Sorgen und (Verlust-) Ängste um die Zukunft. Unsere Gedanken um ein anstehendes oder möglich anstehendes Ereignis kreisen ständig im Kopf herum:  Teilweise planen wir sogar aus Vorsorge bis ins Detail ohne zu wissen, ob etwas überhaupt geschieht.

Verweilen wir mit unserer Achtsamkeit mehr in der Gegenwart und lassen die Vergangenheit und Zukunft beiseite, kann das Leben mit mehr Leichtigkeit und Freude gelebt, und vor allen Dingen auch genossen werden. Denn in der Gegenwart zählt nur der Moment und jeder Moment ist eine neue Chance im Leben.

Entscheidend ist, was du aus dem Moment machst! Und in jedem Moment kann eine Entscheidung getroffen werden, welche Veränderung verheißt!

Mit Meditation zu Klarheit

Stress ist ein Produkt unserer Gedanken und emotionaler Epmfindungen, die sich auf den Körper auswirken können (Spannungssymptome und Krankheiten im Körper).
Um diesen Stress zu „klären“ werden in der Meditation Körper (Körperebene), Geist (Gedankenebene) und Seele (Empfindungsebene) einbezogen. Es geht darum diese Ebenen zu „klären“, d.h. sich von negativen Gefühlen, negativen Gedanken und Schweregefühle des Körpers zu verabschieden oder zumindest für einen Moment beiseite zu schieben um mal „abschalten zu können“.

Man kann es sich so vorstellen, als wäre der Stress (Schweregefühle, negative Gedanken und Gefühle) wie dunkle Wolken die einem unsichtbar umgeben. Mit der Meditation vertreibt man diese Wolken, so dass die Sonne wieder scheint. Der klare Himmel erstreckt sich dann vor den Augen und man kann weider „klar“ sehen.

Es gibt verschiedene Ansätze und Techniken, die man in Meditationen anwenden kann – je nach Ziel welches man sich gesezt hat. Jeder geht hier auch seinen individuellen Weg, denn es ist ein Prozess des WERDENS (Veränderungsprozess/ Entwicklungsprozess).

Meditation ist Bewusstseinsschulung

Wie wird man den Stress also los oder beugt ihm vor? Wie erlangt man mehr „Klarheit“ oder auch „innere Achtsamkeit“?

Über Wahrnehmungsübungen, bzw. Bewusstseinsschulung der Meditation:

  • Alle Übungen, die helfen Gedanken zu vertreiben, bis man nichts mehr denkt.
  • Alle Übungen, die helfen Empfinunden in die Neutralität (Wertefreie Zone) zu bringen.
  • Alle Übungen, die helfen einzelne Körperpartien bis ins Detail wahrzunehmen

Alle Übungen, die dich zur Qintessenz führen – deinem innersten Kern – deinem SEIN!

Der Stress wird geortet und aufgelöst, genauso wie wir ihn auch empfangen haben: durch unsere Sinneskanäle oder Wahrnehmungskanäle (hören, fühlen, sehen, schmecken, riechen).

Meditationsansätze

Eines der zugänglichsten Wege ist am Anfang über die Körpererbene zu gehen und den Körper zu spüren. Daher können folgende Methoden bereits als meditative Formen gelten:

  • Progressive Muskelentspannung
  • Autogenes Training
  • Atemtechniken
  • Yoga, QiGong,
  • einige Kampfsportarten, etc.

Sie alle trainieren unsere „Achtsamkeit“ und „Disziplin“. Ein Kampfsportler bpsw. bereitet sich mental vor, in dem er seinen Geist frei macht und sich voll und ganz nur auf den Kampf konzentriert. Bleibt er fokussiert, konzentriert und klar, sind seine Chacnen auf Erfolg deutlich höher!

Fazit: Meditation erhöht die innere Achtsamkeit, macht klar und fokussiert, und ent-spannt!

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